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Sven Elbir vor IBF Intercontinental Schlacht – Patrick Wojcicki nicht härtester Gegner

by Wolfgang Wycisk

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Sven Elbir

Am 6. Oktober verteidigt Team Sauerlands Patrick Wojcicki gegen Sven Elbir seinen deutschen Meistertitel. Zusätzlich wirft er seine IBF Intercontinental Krone in den Ring. Battlefield ist der CongressPark Wolfsburg. Die Situation ist pikant, denn Wojcicki nahm den IBF-Titel dem Wikinger Ronny Mittag ab. Sven Elbir, selbst Wikinger, will natürlich die Ehre seines Teams wieder herstellen und für den Gürtel hat er sich schon einen schönen Platz ausgesucht.

Sven Elbir, du hast dich gemeinsam mit Robert Maess auf deinen Fight gegen Patrick Wojcicki vorbereitet. Maess ist der Challenger von Abass Baraou. Hat dir das gemeinsame Training etwas gebracht?

SE: Sehr viel sogar! Robert ist ein harter Kämpfer der viel Druck ausüben kann und erbarmungslos nach vorne geht. Das konnte ich gut gebrauchen.

Seit wann bereitest du dich auf Wojcicki vor?

SE: Schon sehr lange. Seit sieben Wochen haben wir das Training intensiviert. Das heißt, dass ich an sechs Tagen in der Woche, jeweils bis zu vier Stunden trainiere.
Ich habe mir schon gedacht dass er mein nächster Gegner werden wird, bevor es dann offiziell wurde.

Hast du derzeit ein Privatleben?

SE: So gut wie gar nicht. Meine Familie und meine Freunde sehe ich sehr selten. Während meine Freunde im Café sitzen, bin ich im zweiten Training oder bereite mich für den nächsten Tag vor.

Was sagst du für Wolfsburg voraus? Vorzeitiges Ende? Harter Fight über die Runden?

SE: Ich habe sehr hart trainiert und bin der motivierteste Mittelgewichtler in Deutschland. Ich kann nur sagen, ich komme und will kämpfen. Und es wird ein Kampf sein, an den sich Deutschland noch lange erinnern wird.

Wirst du danach Urlaub machen?

SE: Nein, ich werde gleich weiter trainieren. Ausruhen kann ich mich noch nach dem Tod.

Was kommt danach?
SE: Ich plane ungerne voraus. Sollte alles zu meinen Gunsten verlaufen, freue ich mich auf den nächst größeren Gegner.

Falls du Patrick Wojcicki schlägst: Hast du schon einen Platz für den Gürtel ausgesucht?
SE: Ja klar, den Gürtel werde ich im Wohnzimmer aufhängen.

Patrick Wojcicki hat in Wolfsburg und Umgebung eine riesige Fanbase. Die können es ordentlich krachen lassen. Schüchtert dich das ein?

SE: Quatsch, ich bin überall zuhause. Ich zolle den Zuschauern Respekt und hoffe es zurück zu bekommen. Deshalb werde ich nicht das Gefühl haben, der Auswärtsboxer zu sein. Darüber hinaus werden genug Leute da sein, die mich anfeuern werden. Von den Fans wird es ein 50/50 Ding sein.

 Ist der Kampf gegen Wojcicki dein härtester?

SE (lacht): Auf gar kein Fall. Der härteste Kampf, den ich bis jetzt hatte, ist der tägliche Kampf gegen die Musikauswahl meines Coaches Hartmut Schröder. Damit klarzukommen, ist schlimmer als jeder Gegner.

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