Home Boxen allgemein Slawa Spomer ist neuer Deutscher Meister im Superweltergewicht! (Video)

Slawa Spomer ist neuer Deutscher Meister im Superweltergewicht! (Video)

by Fabrizio Alexander Burk

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Bruchsal – Deutscher Meister im Superweltergewicht. So oder anders darf sich zukünftig Slawa Spomer (12-0, 7 KOs) aus Heilbronn in den Ring rufen lassen. Im gerade einmal zwölften Profikampf ist es dem 28-jährigen gelungen, zusammen mit seinem Team um Manager Holefeld, seinen ersten renommierten Titel im Erwachsenenbereich einzufahren. Beim Bund Deutscher Berufsboxer darf sich Spomer mit diesem Titelgewinn in eine Reihe großer Namen und Boxer einreihen. Außerdem garantiert dieser Titelgewinn eine höhere Platzierung in den Rankings und damit auch die Chance auf höherklassige Duelle, um so weiter nach vorne zu kommen. Dafür war allerdings auch ein gutes Stückchen Arbeit von Nöten: Kontrahent Philipp Wiesenhofer (9-3-1, 6 KOs) war bereit alles in die Waagschale zu werfen, um den vakanten Titel ebenfalls mit nach Hause zu nehmen.

Spomer besiegt Wiesenhofer über Zehn Runden einstimmig nach Punkten

Beide Boxer fanden gut in das Duell und konnten früh erste eigene Treffer platzieren. Doch Spomer gelang es gleich zu Beginn die Ringmitte zu erobern und so das Duell taktisch zu bestimmen. Er agierte vor allem mit langen Händen und konnte durch einen gut geschlagenen Jab und viele Aktionen Wiesenhofers frühzeitig unterbinden. Philipp Wiesenhofer der sich insgesamt als zäher Kontrahent erwiesen hat, setzte vor allem auf seine Kompaktheit sowie das Tempo über die Außenbahn. Zum ersten Highlight kam es in Runde Drei durch Slawa Spomer. Nach einer sehr ausgeglichenen Runde, gelang es Spomer zum Ende der dritten Runde hin, mit einer wunderschönen Schlagserie zum Kopf darunter eine krachende linke zur Schläfe, erstmals Wirkung zu erzielen. Wiesenhofer blieb jedoch weiterhin agil und suchte ebenfalls den Vorwärtsgang, sodass sich ein sehr ansehnlicher Kampf entwickeln konnte. In den mittleren Runden gelang es Spomer immer besser, seine körperliche Überlegenheit auszuspielen. Wiesenhofer fand zudem gegen die weiter verbesserte Deckung Spomer’s nur selten ein wahres Mittel. Viele Aktionen verpufften an der geschlossenen Deckung des neuen Deutschen Meisters. Ein weiteres Highlight auf Seiten Spomer’s stand in der sechsten Runde zu buche. Dem Heilbronner gelang es zuvor, Wiesenhofer nach eigenem Angriff zu kontern und mit einem rechten Haken ordentlich durchzuschütteln. In der siebten Runde gelang es Wiesenhofer jedoch mit einem ordentlichen Aufwärtshaken, sich für das zweite Highlight Spomers, zu revanchieren. Sportlich blieb das Duell in der Folge auf dem guten Niveau was die Zuschauer zu Hause geboten bekamen. Slawa Spomer gelang es in der Folge aber immer klarer, dem Duell seinen Stempel aufzudrücken. Wiesenhofer versuchte noch einmal heranzukommen, doch Spomer zeigte sich abgeklärt, souverän und fand zudem auf alle Aktionen immer eine Antwort. Vor allem in der letzten Runde konnte Slawa Spomer noch einmal mit mehreren Geraden und Kontern seinem Kontrahenten Schaden zufügen. Am Ende stand für Spomer ein souveränes 100:91, 100:90, 98:92 zu Buche.

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Sportlich hochklassiges Duell mit verdientem Sieger

Damit war es also geschafft – Neuer Deutscher Meister im Superweltergewicht und damit den ersten renommierten Titel eingefahren. Spomer selbst sagte zum Kampf und den anstehenden Aufgaben: Philipp Wiesenhofer ist ein guter Boxer, eine harte Nuss, der mich gut gefordert hat. Dafür hat er meinen Respekt. Ich denke, wir konnten den Zuschauern zu Hause und den anwesenden Gästen hier, einen ordentlichen Kampfabend bieten. Ich selbst bin natürlich unheimlich froh, dass es jetzt im dritten Anlauf endlich zum Deutschen Meister gereicht hat und ich diese Leistung zeigen konnte. Man hat gesehen woran wir gearbeitet haben und dass sich der Fleiß der letzten Monate nun ausgezahlt hat. Dafür gilt allen mein Dank, die das ermöglicht haben. Allen voran natürlich Thomas Holefeld, meinen Sponsoren sowie meiner lieben Familie, die in letzter Zeit oft auf mich verzichten musste. Sportlich will ich natürlich so bald wie möglich wieder in den Ring zurück und weitere höherklassige Duelle anstreben“.
Auch Manager Holefeld schlug in die gleiche Kerbe, er sagte: „Wir haben hier einen sehr guten Kampfabend gesehen, dafür gilt mein Dank allen Kämpfern, Slawa Spomer und natürlich Thomas Schwarz. Für Slawa freut es mich natürlich, denn das ist der Lohn für die letzten Jahre. Das gilt es für den Moment auszuschöpfen ehe wir natürlich im kommenden Jahr die Gejagten sein werden. Aber ich bin zuversichtlich, dass wir alle anstehenden Aufgaben adäquat lösen werden. Leider muss man auch auf die Corona-Pandemie schauen, das war für solch ein Duell ein unwürdiger Rahmen, hier tut es mir vor allem für die fehlenden Zuschauer leid. Wir gehen trotzdem zuversichtlich in das neue Jahr“.

Text: Team Holefeld

Thomas Holefeld zusammen mit Slawa Spomer!

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