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Positiver Blick: Roman Gorst vor Ringrückkehr gegen Ali Durmaz

by Fabrizio Alexander Burk

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Pocking / Bruchsal – Für Roman Gorst geht am Freitag eine beinahe sechs Monatige Pause vorbei. Er trifft am dann im Pugilist Center von Bruchsal auf seinen Kontrahenten aus Mannheim Muhammed Ali Durmaz (28-28, 13 KOs). Für Gorst bedeutet das auch erstmals seit seiner ersten Profiniederlage gegen Peter Kadiru in Magdeburg wieder in den Ring zu steigen. Doch der Mann aus Pocking in Niederbayern zeigt sich trotz widriger Umstände zufrieden. Zudem überwiegt bei Gorst ganz klar die Freunde darüber, bei solch einer hochwertigen Veranstaltung wieder in den Ring steigen zu können. Für alle Unterstützer des Pockinger besteht am Freitag die Möglichkeit den Kampftag bei Fight24.tv ab 15:00 Uhr im Stream zu verfolgen!

Den Umständen im Vorfeld getrotzt und weitergewachsen!

 Denn die angepriesenen Umstände waren alles andere als zufriedenstellend. Erst der Verlust des Titels dann das erneute erstarken der Corona-Pandemie, die dazu führte das sich Roman Gorst in Kurzarbeit begeben musste und die weiteren Auflagen der Pandemie. Das sind natürlich alles keine guten Voraussetzungen für einen Angriff auf den angestrebten Gürtel des BDB. Doch der Pockinger der generell immer das positive sucht, bleibt sich hier treu, er sagt:
„ Es war die letzten Monate für uns alle nicht einfach. Ich kann jeden verstehen der mit der Situation hadert und Ängste mit sich herumträgt. Das ist alles anders als vorher und manchmal auch schwieriger, doch glücklicherweise verfüge ich über eine tolle Familie mit vielen Brüdern und ein Top-Management. Denn es geht nur gemeinsam mit Solidarität untereinander. Ich denke, dass wir deshalb eine sehr gute Vorbereitung absolvieren konnten und dementsprechend bin ich sehr froh wenn es am Freitag wieder losgeht und wir sportlich in das neue Jahr starten können“.

Vorbereitung soll Grundstein zum Erfolg werden

Thomas Holefeld zusammen mit Roman Gorst

Doch trotz oder gerade wegen dieser Umstände, weiß Gorst noch besser welches Privileg ihm nun vor den Füßen liegt. Denn viele andere Boxer die nicht vom Sport leben können, mussten ihren Sport ganz oder teilweise stilllegen.
Doch wenn Gorst am Freitag, nach rund 6-wöchiger Vorbereitung in den Ring steigt, dann weiß er, dass es da doch noch etwas Anderes gibt als triste Corona-Stimmung. Insgesamt gut sechs Wochen hat man sich im Team Gorst auf die Aufgabe Ali Durmaz eingestellt und vorbereitet. Angefangen im heimischen Bayern zusammen mit Trainer Christian Walther wurde der Grundstock gelegt mit Grundlagentraining und Aufgaben im taktischen Bereich.  Ebenso hat man sich Videomaterial des Mannheimers angeschaut, ehe es nach Bruchsal ins Sparring ging. Dafür hat Gorst einiges auf sich genommen und ist in dieser Zeit viele tausend Kilometer gefahren, um alles zu stemmen. Er sagt aber: „Ich habe das alles gerne gemacht, so wie immer, gerade wenn am Freitag dafür der Lohn zurückkommt und wir den Kampf hoffentlich siegreich hinter uns gebracht haben. Dann bin ich zufrieden und schaue direkt nach vorne auf weiter anstehende Kämpfe. Ich bin mir dafür nicht zu schade und möchte auch denjenigen etwas zurückgeben, die sich für mich aufopfern. Deshalb gilt mein Dank vor allem meinem Team, der Familie und meinem Management um Thomas Holefeld. Ich freue mich auf den Vergleich mit Muhammed Ali Durmaz“!

Roman Gorst, Bundestrainer Zoltan Lunka, Thomas Schwarz und Marko Radonjic

 

Text: Pressemitteilung / Team Holefeld

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