Home Boxen allgemein Positiv trotz Corona – Slawa Spomer sieht Licht am Ende des Tunnels

Positiv trotz Corona – Slawa Spomer sieht Licht am Ende des Tunnels

by Fabrizio Alexander Burk

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Heilbronn / Künzelsau – Corona hält weiterhin in allen Bereichen unseres Leben Einzug und beschert meist nur negative Erlebnisse. Dachte man am Anfang noch, es würde sich um etwas medial Aufgebauschtes handeln, wusste man spätestens Anfang März, dass man die sportliche Planung des Jahres 2020 mit Sicherheit über Bord werfen konnte. Somit musste sich auch Slawa Spomer (10-0, 4 KOs), der 2020 eigentlich weiter zur europäischen Spitze seiner Gewichtsklasse vordringen wollte, dem Virus zumindest vorerst geschlagen geben. Doch nun ist auch beim Mittelgewichtler wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Wie er sich das laufende Jahr vorstellt, was noch geplant ist und was sich Spomer für die kommenden beiden Jahre wünschen würde, lest ihr im folgenden Artikel.

Weiterhin eigenverantwortliches Training, dann zu Universum

Neben der alltäglichen Grundlagen-Intensivierung und einigen Laufeinheiten, sowie Kraft und Koordinationsübungen im heimischen Künzelsau, geht es für einen der besten deutschen Mittelgewichtler alsbald in die Vorbereitung mit Bundestrainer Zoltan Lunka, ehe es im Juni durch die neue Kooperation mit Universum nach Hamburg gehen wird. Dafür wird Spomer eine Menge Strapazen auf sich nehmen, um sich mit diesem Training darauf vorzubereiten. Spomer selbst: „Selbstverständlich ist das eine große Motivation und ich sehne die vermeintliche Normalität wieder herbei, denn teilweise sind die Tage und das Training schon sehr einseitig und ein geregelter Ablauf ist immer wichtig. Trotzdem ist es auch immer ein Spagat durch die Familie und meine beiden Kinder, denn immerhin verbringe ich neben dem täglichen Pendeln auch rund vier Stunden im Auto und fahre 250 Kilometer pro Tag.  Das muss man natürlich berücksichtigen, auch wenn ich nach wie vor voll und ganz hinter dieser Entscheidung stehe, denn wir haben Sie bewusst getroffen und dabei beweist sich auch wie sehr man bereit ist, an die eigenen Grenzen zu gehen. Man muss immer das Gute mitnehmen, auch wenn soziale Kontakte mittlerweile schon sehr fehlen. Dennoch bin ich durch meine Familie gut beschäftigt und sie ist der Mittelpunkt. Deshalb bin ich froh, dass ich diese Freiheiten auch genießen darf und wir alles unter Dach und Fach bringen können“.
Aktuell trainiert man im Hause Spomer bei Bundestrainer Zoltan Lunka, um sich damit auf die anstehende Kooperation vorzubereiten. Unter anderem sind mehrere Sparringseinheiten und im weiteren Verlauf auch gemeinsame Kampfabende angesetzt. Somit darf man schon sicher sein, dass Spomer auch weiterhin sein Publikum mit TV-Kämpfen erfreuen darf. Spomer sagte dazu: „Das ist eine tolle Möglichkeit und bietet mit Sicherheit viel Abwechslung und wird äußerst lehrreich, zudem freut es mich natürlich weiterhin im TV präsent zu sein, dabei gilt es alles zu geben. Ich freue mich auf die Aufgaben, die vor uns liegen und hoffe, dass wir 2020 noch „retten“ können. Dafür würde ich mir unter anderem einen sehr guten Kampf wünschen, mit einem guten Kontrahenten. Dann könnte man dem ganzen Jahr noch etwas positives abgewinnen.“

Die nähere Zukunft

Somit ist das Jahr 2020 so gut wie erledigt und der Plan ist klar formuliert. Gute Gelegenheit, bei Spomer nachzufragen, wie er sich die nächsten beiden Jahre vorstellt.  Dazu führte er aus: „Aktuell bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Die Zusammenarbeit mit dem Team Holefeld um Thomas und dessen Team läuft sehr gut und die gemeinsame Arbeit ist geprägt von Vertrauen, gegenseitigem Verständnis und den gleichen Visionen, das verbindet uns. Sicherlich gibt es auch Meinungsverschiedenheiten, aber das gehört auch dazu und kann auch Positives hervorbringen. Dadurch, dass wir auch über alles reden können und immer ein familiäres Umfeld herrscht, sind die vorhandenen Strukturen natürlich auch Motivation“. Im weiteren Verlauf erklärte Spomer über mögliche Wünsche und Ziele: „Ein großer Traum ist natürlich auch die USA – Big Bear, Las Vegas, ich möchte das aufsaugen und die Erfahrungen mitnehmen. Vor allem diese Magie, die dort drüben herrscht, fasziniert mich ungemein. Aber mein großes Ziel ist in naher Zukunft der Angriff auf die Top 50 meiner Gewichtsklasse.“

Text: Team Holefeld

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