Home Boxen allgemein Luca Antonio Cinqueoncie gewinnt GBU & WBF Juniorentitel in Karlsruhe!

Luca Antonio Cinqueoncie gewinnt GBU & WBF Juniorentitel in Karlsruhe!

by Fabrizio Alexander Burk

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Karlsruhe / Offenbach – Luca Antonio Cinqueoncie (9-0, 7 KOs) hat es geschafft. Deutschlands ehemals jüngstem Profiboxer ist es gelungen, in seinem neunten Profikampf im ausverkauften Karlsruher Weihnachtszirkus, erstmals Hüftgold zu erringen.

Gegen den Serben Danijel Arandelovic (7-8, 7 KOs), der zudem sehr unorthodox und zuweilen auch unsauber boxte, musste Cinqueoncie die eine oder andere schmerzliche Grenzerfahrung machen. Ebenso dürfte es sich bei dem Gefecht aber auch um ein sehr lehrreiches Kapitel in seiner Entwicklung handeln. Letztlich war das Duell aber nach vier teilweise unfairen Runden schon wieder beendet, da Ringrichter Eigidiu Piseddu den Serben disqualifizieren musste. Grund dafür waren wiederholte Punktabzüge durch Kopfstöße bei Cinqueoncie. Doch die Freude schmälerte sich dadurch nicht, denn der Offenbacher konnte seinen Gästen aus Wirtschaft und Medienwelt eine souveräne Leistung bieten, gab bis dato keine Runde ab und erzielte in der zweiten Runde sogar einen Knockdown.

Cinqueoncie mit Gelassenheit zum Erfolg!

Für die ersten Gänsehautmomente sorgte aber nicht das boxerische Duell der beiden Kontrahenten, sondern der Einlauf des Offenbachers unter den Rufen von Mavros Eleftharios und die anschließende Vorstellung mit den Nationalhymnen von Russland, Italien und Deutschland, die für die Herkunft Cinqueoncies stehen. Anschließend ging es dann auch im Ring los, doch beide Boxer benötigten etwas Anlaufzeit. Gegen Ende der ersten Runde war es Luca der für das erste Highlight sorgte. Eine ansatzlose Rechte flog zum Kopf des Serben und schüttelte diesen ordentlich durch. Anschließend blieb Luca gut auf Distanz, doch dem Serben gelang es auch eigene Aktionen zum Körper unterzubringen.

Auch der zweite Durchgang verlief etwas ruhiger, Arandelovic tänzelte und schlug eigene Kombinationen, doch Cinqueoncie konnte diese umgehend beantworten und erzielte mit Kontern zum Kopf des Serben den ersten Niederschlag. Erst in der dritten Runde gingen beide höheres Tempo und bearbeiteten sich im Infight. Dies hatte umgehend den ersten Punktabzug für den Serben zur Folge, der wiederholt zu viel mit dem Kopf arbeitete. Anschließend entwickelte sich ein schöner Schlagabtausch mit Treffern auf beiden Seiten, der Serbe provozierte weiter und handelte sich damit den nächsten Punktabzug ein.

Die letzte Runde begann Cinqueoncie sofort mit einem schönen Treffer an die Schläfe des Serben, der sich davon beeindruckt zeigte und in der Folge mehrere Mätzchen versuchte, die aber allesamt vom Offenbacher gemieden oder ausgekontert wurden.

Referee bricht ab – Arandelovic zu unsportlich

Letztlich war es dann eine Aktion des Serben zu viel, die Referee Eigidiu Piseddu dazu veranlasste, das Gefecht abzubrechen. Zwar war das nicht für jeden nachvollziehbar, doch am Ende stand Arandelovic für seine „Taten“ ein und zollte Cinqueoncie seinen Respekt.
Der Offenbacher konnte sich anschließend von seinen mitgereisten Fans feiern lassen und kann sich mit Sicherheit auf große Aufgaben im kommenden Jahr freuen. Vater Michael Cinqueoncie sagte zum Gefecht seines Sohnes: “Wir sind sehr stolz auf Luca und zufrieden, wie er den Kampf angenommen hat. Sicherlich hat jeder Boxer in seiner Karriere einen ähnlichen Kampf vorzuweisen, wie Luca ihn heute durchstehen musste. Die vielen Kopfstöße und das unsaubere Boxen von Arandelovic haben es unnötig erschwert, eine ordentliche Linie zu finden, deswegen ist es schade, dass wir nur vier Runden gehen konnten.  Trotzdem lagen wir auf allen Punktzetteln klar vorne und Luca hat hier mit Sicherheit einiges mitgenommen, das war unser Ziel. Abschließend hat sich mein Sohn als der klar bessere Boxer gezeigt und das ist das, was zählt. Wir freuen uns auf das kommende Jahr und danken allen, die uns bei unserem Weg unterstützen. Einen besonderen Dank an Trainer Magomed Shaburow der wirklich sehr gute Arbeit geleistet hat“

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