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DM im Pugilist – Benjamin Gavazi trifft auf Vasilij Sarbayev

by Fabrizio Alexander Burk

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Landau / Bruchsal – Für den Landauer Profiboxer Benjamin Gavazi (12-1,7 KOs) geht am Freitag ein ganz großer Traum in Erfüllung. Der 26-jährige ehemalige Amateurboxer erhält in seinem 13. Profikampf erstmalig die Chance auf einen angesehenen Titel. Im Bruchsaler Pugilist Gym kommt es zum Vergleich mit dem ehemaligen deutschen Meister im Supermittelgewicht, Vasilij Sarbayev. Sarbayev kann ein unangenehmer Gegner sein, der einiges an Erfahrung mitbringt und bereits um die Europameisterschaft gegen Toni Kraft boxen konnte. Doch Benni Gavazi nahm für diese Chance einiges auf sich und konnte so unter anderem eine Vollzeit-Vorbereitung auf die Beine stellen und will sich nun selbst die Krone aufsetzen. Dafür wird er auch am Freitag einiges investieren müssen!

 Für die Vorbereitung ruhte der Job

Dass „The Hornet“, wie Gavazi mit Kampfnamen daherkommt, diese Chance besonders ernst nimmt, sieht man vor allem daran, dass Benni, der sonst in der Industrie tätig ist, sich von seinem Alltagsjob freistellen ließ. Aufgrund klarer Visionen und Absprachen ließ sich dafür der Arbeitgeber glücklicherweise schnell motivieren. Gavazi sagt: „Das war eine spitzen Vorbereitung die mir hier ermöglicht wurde. Ich konnte mehrere Male am Tag Einheiten absolvieren und mich insgesamt ganz anders vorbereiten als dass in den bisherigen Fällen der Fall war. Dadurch befinde ich mich auch in einem ganz anderen Stadium meiner Leistungsfähigkeit. Ich hoffe auf jeden Fall, dass ich am Freitag mit dem Titelgewinn vergolden kann“.

Normalerweise sah die Vorbereitung im Team Gavazi bislang so aus, dass man nach der Arbeit noch zwei Einheiten am Tag absolvierte und sich nur zum Sparring freie Zeit einteilen konnte. Das war nun anders. Um aber nun gegen den 29-jährigen Westerburger Sarbayev bestehen zu können, gab es die ersten fünf Wochen ein hartes Konditions- und Ausdauertraining, um für die entscheidenden Momente gewappnet zu sein. Darüber hinaus absolvierte er nun ganze drei Wochen Sparringseinheiten mit Boxern aus verschiedensten Gewichtsklassen, um immer wieder unterschiedliche Abläufe einzustudieren. Dabei gab es so gut wie gar keine körperlichen Komplikationen und deshalb kann man im Lager von Gavazi mit Sicherheit auf alle Varianten des Kontrahenten reagieren.

Sarbayev kommt mit großer Erfahrung und als bislang stärkster Gegner!

Doch das trotz sauberer Vorbereitung und guten Werten und vielen Eindrücken auch etwas an dieser Mission schiefgehen kann, dafür will der drei Jahre ältere Kontrahent Vasilij Sarbayev unbedingt sorgen. Immerhin kennt Sarbayev die Situation, Titel zu gewinnen oder um diese zu boxen. Darüber hinaus stand der Mann aus Westerburg in Rheinland-Pfalz auch mit doppelt so vielen Boxern im Ring und verbucht über 60 Runden Ringerfahrung mehr als Gavazi. Diese Tatsachen und Faktoren sprechen durchaus dafür, dass es sich mit dem Kontrahenten durchaus um den bislang stärksten Gegner handelt, den Gavazi vor den Fäusten hatte. Das weiß dieser jedoch und gibt zu Wort: „Ich habe großen Respekt vor Vasilij und habe mir einige seiner Kämpfe angeschaut und Videomaterial studiert. Das wird auf jeden Fall keine leichte Aufgabe, doch dank meines tollen Teams und Trainer Zoltan Lunka bin ich sehr zuversichtlich, den Titel mit nach Hause nehmen zu können“.

Text: Pressemitteilung / TS Fight-Sportmanagement GmbH

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