Home Boxen allgemein Abass Baraou und Patrick Wojcicki verteidigen in Wolfsburg ihre Titel

Abass Baraou und Patrick Wojcicki verteidigen in Wolfsburg ihre Titel

by Wolfgang Wycisk

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Neuer und alter IBF Intercontichamp – Patrick Wojcicki

Fotos: Eric Spiering

Patrick Wojcicki bleibt der IBF Intercontinental Champion im Mittelgewicht. Der 27-jährige Wolfsburger bezwang in der Nacht zum Sonntag den Berliner Sven Elbir nach Punkten. Die Jury wertete das Gefecht 116:112, 115:113, 115:113 für den Boxer aus dem Team Sauerland, der somit auch in seinem 13. Kampf ungeschlagen ist. Gleichzeitig verteidigte er seinen Deutschen Meistertitel des BDB.
Für den für das Wiking Boxteam antretenden Elbir war es die erste Niederlage in seinem ebenfalls 13. Gefecht.
Elbir wollte das vorzeitige Ende.  Auf der Pressekonferenz gab es hierfür eine deutliche Ansage von Winfried Spiering, dem Chef des Wiking Boxteams. Er zitierte Graciano „Rocky“ Rocchigiani: „Gegner am Boden, gutes Gefühl.“ Es war zugleich seine Hommage an die deutsche Boxlegende, die am 1. Oktober bei einem Autounfall tödlich verunglückte.

Wojcickis Schlaghand saß ab Runde vier

Statt als Konterboxer aus der Defensive zu arbeiten, attackierte Wojcicki. Anfangs hatte er Probleme, seine zweiten Angriffe durchzubringen.
Dies bot Elbir Raum für geschickte Konter. Ab der vierten Runde hatte der „Wolf“ seinen Rhythmus gefunden. Jetzt setzte er gute Schlaghandtreffer und übernahm die Führung. Elbir hielt mit allen Kräften dagegen. Im Wolfsburger Kongresspark entwickelte sich einer der wohl spannendsten Kämpfe des Jahres, in dem Patrick Wojcicki seine Titel gegen einen tollen Sven Elbir verteidigte.

Abass Baraou besiegt Robert Maees

Team Sauerland Youngster und Shooting Star, Abass Baraou, bezwang den 28-jährigen Robert Maess und bleibt weiterhin der Deutsche Meister des BDB. Maess hatte sich gemeinsam mit Sven Elbir auf den Titelkampf vorbereitet. 20 seiner 23 Kämpfe hatte der Berliner durch KO gewonnen. Seine einzige Niederlage musste er gegen Denis Krieger einstecken und den wiederum besiegte Baraou in seinem zweiten Kampf, der gleichzeitig der Titelkampf um die DM war.

Baraou lässt Maess keine Chance

Maess ging in dem auf zehn Runden angesetzten Gefecht unter. Bereits in der ersten Runde wurde er zweimal angezählt. Baraous schickte ihn mit fiesen Cross-Schlägen nach unten. Auch im nächsten Durchgang rüttelte Baraou seinen Kontrahenten durch. Wieder rettete Maess der Pausengong vor dem KO. Zur dritten Runde trat er nicht mehr an.
Welche Herausforderung als nächstes anstehen würde, wollte Baraous Chef Wilfried Sauerland nach dem Kampf nicht beantworten. Ein Europameisterschaftskampf wird es nicht werden, denn dafür müsste Baraou mindestens acht Kämpfe absolviert haben.

Denis Radovan bezwingt Florian Wildenhof

Denis Radovan und sein Coach Conny Mittermeier marschieren schnurstracks in Richtung Titelkampf.  Von dieser Route konnte sie auch Florian Wildenhof nicht abbringen. Radovan holte den 37-jährigen Wildenhof mit heftigen Körpertreffern von den Beinen. Dann setzte er zweimal nach. TKO nach 2:52 Minuten Kampfzeit in Runde eins.

Für Denis Radovan muss jetzt der Titelkampf kommen

Die weiteren Ergebnisse:

Cruiser: Denny Heidrich PTS über Istvan Orsos (40:36 40:36 40:36)
Supermittel: Besir Ay PTS über Ilies Iyyas (59:55 60:54 60:54)
Mittel: Araik Marutjan PTS über Ivan Murashkin (58:57 58:56 57:56)
Cruiser: Limi Tairi KO Rd. 6 über Istvan Kun
Supermittel: Nick Hanning KO Rd. 4 über Kyle Redfearn
Schwer: Albon Pervizaj PTS über Dominik Musil (80:72 80:72 80:72)
Mittel: Simon Zachenhuber PTS über Michael Mora (40:34 40:34 40:34)

 

 

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